Work hard, Ski hard

Ein Bericht über das Seminar „Innovative Technologien“ im Wintersemester 2019/2020.

Von Britta P. (WM)

Ein besonderes Highlight des Masterstudiums stellte das Seminar „Innovative Technologien“ bei Professor Neuhaus dar. So bietet diese Veranstaltung nicht nur vertiefte Einblicke in interessante und meist aktuell diskutierte Innovationen, sondern ermöglicht zudem die Stärkung des Gruppenzusammenhaltes durch einen 4-tägigen Ausflug in die österreichischen Berge.


Nachdem am Anreisetag die verschiedenen Fahrgemeinschaften sicher in der Unterkunft angekommen waren, stellte sich bereits die besondere Gruppendynamik der diesjährigen Seminar-Teilnehmer heraus. In gemütlicher Atmosphäre ließen wir so den Tag im Gemeinschaftsraum ausklingen. Der erste Seminartag startete dann mit einem interessanten Vortrag über die physikalischen Hintergründe und Anwendungsmöglichkeiten von Photovoltaik-Anlagen. Aufgrund des guten Wetters beschlossen wir, die zweite Hälfte des Vortrags auf den Abend zu verlegen. Oben auf dem Berg konnten die skiaffinen Studenten ihre Leidenschaft ausleben. Doch auch die Nicht-Skifahrer genossen das Panorama. Nachdem alle verlorenen Skifahrer wiedergefunden und alle aus Versehen eingeschlossenen Seminar-Teilnehmer wieder befreit waren, begann die zweite Runde des Vortrags mit anschließender Diskussion. Nach einem gemeinsamen Abendessen gingen wir erneut zum gemütlichen Teil im Gruppenraum über.


Am zweiten Tag wurden aufgrund des schlechten Wetters zwei Vorträge angesetzt. Während am Morgen innovative Technologien zur Reibungsminderung erörtert wurden, stiegen wir am Abend in die Tiefen der Kernfusion ein. In der Zeit zwischen den Vorträgen tobten sich einige Seminar-Teilnehmer bei besserem als erwartetem Wetter auf dem Berg aus. Der Rest der Gruppe genoss eine Wanderung in der prachtvollen Winterlandschaft.


Nachdem im letzten Vortrag des Seminares bewiesen wurde, dass das Laserschwert aus Star Wars technisch wohl nicht umsetzbar ist, neigte sich der Ausflug auch schon langsam dem Ende zu. Bei stürmischen Verhältnissen auf dem Berg konnte man die Bedeutung des Luftwiderstandes am eigenen Leib erfahren. Die Nicht-Skifahrer tobten sich derweil auf der 6 km langen Rodelbahn aus. Anschließend begann die Gestaltung des letzten Abends. Während man „kurz“ auf die bestellte Pizza wartete, nahm die Gruppendynamik unerwartete Ausmaße an, wobei der Kreativität der Studenten keine Grenzen gesetzt waren. Die Stimmung blieb dann auch über den Abend erhalten. Als letztes gemeinsames Event besuchten wir dann noch gemeinsam eine Après-Ski-Location, die den meisten trotz oder gerade wegen der außergewöhnlichen Rahmenbedingungen wohl lange im Gedächtnis bleiben wird.


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