Erfolgreicher Abschluss des VIP-Projektes in TPM1 mit STIHL

Am 10. Januar waren Prof. Altmann und der Masterkurs Innovations- und Technologiemanagement (TPM1) mit 20 Studierenden zur Präsentation der Ergebnisse des Virtual Innovation Player (VIP) Projektes zum zweiten Mal im Stammwerk von ANDREAS STIHL AG & Co. KG (STIHL) in Waiblingen.

Zu Beginn erhielten Prof. Altmann und die Masterstudierenden eine Präsentation von der „klassischen“ bis zur modernsten, mit elektronisch geregeltem Verbrenner betriebene Motorsäge sowie einen Überblick über die Akku-basierten Geräte des Unternehmens für verschiedenste Gartenarbeiten.

Danach konnten sie testen, wie Anwendertrainings und Wartungsarbeiten in Zukunft digital unterstützt werden. Dazu führten sie selbst das Training für den Einsatz von Rettungssägen für Feuerwehrleute mit Hilfe von Augmented Reality sowie die Wartung von Geräten mit Hilfe von bebilderter Gerätedokumentation über Virtual Reality durch.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen stellten die studentischen Teams die Ergebnisse ihrer Projektarbeit aus dem Semester vor. Alle vier Teams haben Lösungen und Geschäftsmodelle für die erfolgreiche Vermarktung entwickelt. Team „STIHLvoll“ und Team „Green Thumbs“ stellten digital basierte Beratungs- und Servicelösungen für den Aftersales Markt im Bereich der professionellen sowie der privaten Garten- und Landschaftspflege vor. Besonders beeindruckt waren die Kollegen von STIHL von der vielfältigen und gleichzeitig gut aufeinander abgestimmten Lösung ‚STIHL+‘ von Team „STIHLvoll“.

Das Team der „NoNames“ sowie das Team „WoodBuddies“ stellten digital basierte Service-as-a-Product (SaaP) Lösungen vor. Hiervon könnten insbesondere professionelle Anwender und Fachhändler von STIHL in Zukunft profitieren. Im Fokus steht bei beiden Konzepten der effektive und effiziente Einsatz von smarten Lösungen und Geräten am Einsatzort sowie bei der Vor- und Nachbereitung der Arbeit. Gerade kleine Unternehmen könnten sich mit Hilfe dieser Lösungen noch besser auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren.

Ingo Hofmann, Abteilungsleiter Parts & Services und Kai Ondratschek, Produktmanagement Serviceinnovation (STIHL), lobten die konsequente Durchführung sowie die Ergebnisse der Projektteams. Die Vorträge enthielten aus ihrer Sicht eine Vielzahl spannender Optionen für zukünftige Angebot im After Sales. Zusammen mit der Recruiting Abteilung des Unternehmens luden sie die Studierenden ein, sich für Masterarbeiten und weitere Angebote der ANDREAS STIHL AG & Co. KG zu bewerben. Am Ende der ganztägigen Veranstaltung bedankte sich Prof. Altmann stellvertretend für die Studierenden und die Fakultät der Hochschule Mannheim bei den Kollegen der Firma STIHL für Ihre zahlreiche und besonders aktive Teilnahme an den differenzierten Diskussionen zu den Präsentationen der Studierenden.

Ein besonderer Dank sprach Prof. Altmann den Partnern bei STIHL aus, die das Projekt ermöglicht und von der Vorbereitung bis zum Abschluss vorbildlich und tatkräftig unterstützt hatten. Dieser Dank gilt besonders Ingo Hofmann, dem Projektsponsor bei STIHL sowie Kai Ondratschek und Sebastian Lehmann, die den Teams jederzeit mit Informationen sowie Rat und Tat zur Seite standen und das Projekt auf Seiten von STIHL optimal koordinierten.

Das Unternehmen war mit den Ergebnissen aller VIP Teams der HS Mannheim höchst zufrieden.

Stammwerk in Waiblingen: Team STIHL und Masterkurs der Fakultät W. Das Interesse auf beiden Seiten war groß. Die Teilnehmer kamen je zur Hälfte von der Fakultät für Wirtschaftsingenieurwesen der HS Mannheim und von STIHL aus den Bereichen After Sales, Marketing, Produktmanagement, Training, Entwicklung, Personal und Kommunikation.

Masterkurs der Fakultät W nach der Produktvorstellung zusammen mit Prof. Altmann (5. von links) und Kai Ondratschek (1. von links) STIHL After Sales Produktmanagement Serviceinnovation und Leiter des VIP Projektes bei STIHL.

Voller Einsatz beim Training mit der Rettungssäge für Feuerwehrleute. Ausbilder und Trainee geben alles, damit die digitale Trainingseinheit so realitätsnah wie möglich durchgeführt werden kann.

Alle Teams bis auf eines hatten sich eingängige Namen gegeben. In diesem Bild ist zu sehen: eingerahmt von Ingo Hoffmann (Projektsponsor bei STIHL), Kai Ondratschek und Prof. Stephan Altmann, just das Team ohne Namen. Trotzdem konnten die „NoNames“ die Teilnehmer von STIHL genauso von Ihrem Ansatz überzeugen, wie die anderen Teams STIHLvoll, Green Thumbs und die Wood Buddies, die hier nicht zu sehen sind.


« zurück