Masterstudiengänge

Kurzporträt

Abschluss Master of Science (M.Sc.)
Regelstudienzeit 3 Semester bei Vorqualifik. Ing./Wirt-Ing.
4 Semester bei Vorqualifikation BWL
Ausrichtung Anwendungsorientiert
Unterrichtssprache Deutsch, einzelne Module in Englisch
Leistungspunkte 90 ECTS bei Vorqualifik. Ing./ Wirt-Ing.
120 ECTS bei Vorqualifikation BWL
Zulassungsbeschränkung Abschlussnote Erststudium 2,5 oder besser; weitere siehe unter Zulassungsvoraussetzungen
Vertiefungsrichtungen Energietechnik und -management
Produktionstechnik und -management
Technisches Produktmanagement
Studienbeginn Sommer- und Wintersemester
Anzahl Studienplätze 45 (15 je Vorqualifikation)

Berufsbild

Wirtschaftsingenieure vereinen ökonomisches und technisches Know-how und sind somit in zwei Fachrichtungen praxisnah und wissenschaftlich qualifiziert für Aufgaben im Schnittstellenbereich zwischen Technik und Wirtschaft, wie z.B.

  • Logistik/Materialwirtschaft/Einkauf
  • Marketing/Vertrieb
  • Controlling
  • Fertigung/Produktion
  • Forschung/Entwicklung

Aufgrund ihres interdisziplinären Studiums finden Wirtschaftsingenieure nicht nur im Bereich der Unternehmensberatungen interessante Tätigkeitsfelder, sondern haben ausgesprochen gute Chancen, langfristig exponierte Managementaufgaben zu übernehmen.

Wie einschlägige Untersuchungen des Verbands Deutscher Wirtschaftsingenieure oder der Bundesagentur für Arbeit regelmäßig zeigen, sind die Berufsaussichten für Wirtschaftsingenieure sehr positiv. Dies wird im Wesentlichen durch das Qualifikations- und Persönlichkeitsprofil der Absolventen erklärt.

Wirtschaftsingenieure werden hauptsächlich in den folgenden Branchen gesucht:

  • Fertigungsindustrie (Maschinenbau, Fahrzeugbau, Elektrotechnik)
  • Chemie/Pharma
  • Logistik
  • Dienstleistung/Beratung (Energiewirtschaft, Versorgungsunternehmen, Verbände)

Studium

Studienkonzept

Unsere Master-Studiengänge ermöglichen Hochschul-absolventen der Betriebswirtschaftslehre, der Ingenieur-wissenschaften und des Wirtschaftsingenieurwesens das vorhandene Fähigkeitsspektrum um die jeweiligen Kenntnisse und Fähigkeiten zu ergänzen, die sie für eine erfolgreiche berufliche Tätigkeit als Wirtschaftsingenieure benötigen.

Entsprechend dem absolvierten Erststudium stehen folgende Inhalte im Vordergrund:

  • für die Absolventen der Betriebswirtschaftslehre: ingenieurwissenschaftliche Inhalte;
  • für Absolventen der Ingenieurwissenschaften: betriebswirtschaftliche Inhalte;
  • für Absolventen des Wirtschaftsingenieurwesens: Vertiefungen wirtschaftsingenieurwissenschaftlicher Inhalte.

Unabhängig von der fachlichen Ausrichtung des Erststudiums wählen alle Studierenden eine der drei Vertiefungsrichtungen Produktionstechnik und -management, Energietechnik und -management oder Technisches Produktmanagement.

Studiendauer

Das Studium dauert für Absolventen mit einem Erststudium im Ingenieurwesen bzw. Wirtschaftsingenieurwesen drei Semester. Davon verbringen Sie zwei Semester an der Hochschule und ein Semester in der Praxis. Für Absolventen mit betriebswirtschaftlichem Erststudium umfasst das Studium vier Semester, da ein zusätzliches Theoriesemester zum Vertiefen naturwissenschaftlich-technischer Grundlagen vorgesehen ist.

Semestertermine

Semestertermine Sommersemester*

Semesterbeginn

1. März

Erstsemesterbegrüßung und Vorlesungsbeginn

ca. 1-2 Wochen nach Semesterbeginn

Vorlesungsende

Ende Juni

Prüfungszeitraum

2 Wochen nach Vorlesungsende

Semesterende

31. August

Semestertermine Wintersemester*

Semesterbeginn

1. September 

Erstsemesterbegrüßung und Vorlesungsbeginn

ca. 3 Wochen nach Semesterbeginn

Vorlesungsende

Mitte Januar

Prüfungszeitraum

2 Wochen nach Vorlesungsende

Semesterende

28. Februar 

*Stand 08/2015
Aktuelle Semestertermine finden Sie hier.

Vertiefungsrichtungen

Energietechnik und -management

Die ausreichende und beständige Verfügbarkeit von Energie zu angemessenen Kosten ist für Industrieländer eine wichtige Voraussetzung für ihre wirtschaftliche Entwicklung. Sie erhalten das notwendige Rüstzeug, um moderne Technologien und Systeme zur Energieversorgung sowie innovative Konzepte der Energiebereitstellung unter energetischen, ökologischen und ökonomischen Aspekten zu beurteilen und zu gestalten.

Aufgaben für die Sie vorbereitet werden:

  • Auswahl wirtschaftlich und ökologisch optimaler Formen der Energiebereitstellung
  • Ermittlung von Kosten der Energiebereitstellung
  • Beurteilung der Effizienz und Umweltwirkung von Kraftwerkstypen und -techniken 
  • Planung und Bewertung von Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz
  • Handeln mit Energieprodukten

Typische Einsatzbereiche mit dieser Vertiefung:

Fach- und Führungsfunktionen in Energieversorgungs-, beratungs- und -dienstleistungsunternehmen, energieintensiven Industriebetrieben sowie bei Herstellern von Energieanlagen

Module und zentrale Inhalte:

Energieanlagentechnik, Energiewirtschaft und Umwelt (EN1)
Politische, ökonomische, technische und rechtliche Grundlagen der Energiewirtschaft.

Energiewirtschaftliche Dienstleistungskonzepte (EN2)
Optimieren komplexer Energieversorgungssituationen unter energetischen, ökologischen und ökonomischen Aspekten. Anwenden moderner Techniken zur Energieeinsparung und Methoden zur effizienten Energiebereitstellung (insb. Energie-Contracting).

Erneuerbare Energien (EN3)
Naturwissenschaftliche, technische und wirtschaftliche Grundlagen regenerativer Energiesysteme. Auslegen und Bewerten regenerativer Energieerzeugungsanlagen.

Produktionstechnik und -management

Für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit produzierender Unternehmen sind laufend optimierte Produktionsprozesse von zentraler Bedeutung. Sie erhalten das notwendige Rüstzeug, um effiziente Produktionsprozesse in Industrieunternehmen zu planen und umzusetzen.

Aufgaben für die Sie vorbereitet werden:

  • Planung des Produktionsprogramms: Was wird wann produziert?
  • Planung der Produktionskapazitäten: Wo wird wie viel Leistung benötigt?
  • Planung des Werkslayouts: Wie sollen die Produktionshallen eingerichtet werden?
  • Planung der Produktionsanlagen: Welche Maschinen und wie viel Automatisierung?
  • Optimierung von logistischen Abläufen und Systemen
  • Optimierung von Produktionsabläufen und Produktionsanlagen
  • Einführung und Schulung von Methoden der schlanken Produktion

Typische Einsatzbereiche mit dieser Vertiefung:
Fach- und Führungsfunktionen im Bereich der industriellen Produktion wie etwa

  • Produktions- und Prozessmanagement
  • Produktions- und Fabrikplanung
  • Business Reengineering
  • Technische Unternehmensberatung

Module und zentrale Inhalte :

Moderne Produktionssysteme (PR1)
Grundlagen der Analyse und Optimierung von Produktionsprozessen sowie Prinzipien und Methoden ganzheitlicher Produktionssysteme.

Produktionsnetzwerke (PR2)Methoden zur Analyse und Optimierung standortübergreifender Produktionsprozesse.

Gestaltung von Produktionssystemen (PR3)
Planen und Auslegen von Produktionsanlagen und Logistiksystemen, Schaffen robuster und effizienter Produktionsprozesse.

Technisches Produktmanagement

Viele Industriegütermärkte sind durch drastische Veränderungen gekennzeichnet.Nachhaltig und erfolgreich am Markt besteht nur, wer Markt, Wettbewerb, neue Trends und Kundenbedürfnisse genau kennt und die Produktstrategien danach ausrichtet. Sie erhalten das notwendige Rüstzeug, um technische Produkte und Dienstleistungen an den Schnittstellen von Entwicklung, Marketing und Vertrieb erfolgreich zu planen und umzusetzen.

Aufgaben für die Sie vorbereitet werden:

  • Analysieren und bewerten von Märkten und Kundenbedürfnissen für technische Produkte und Dienstleistungen
  • Erarbeiten von Szenarioanalysen
  • Bewerten von Technologien
  • Planen, Umsetzen und Steuern von Innovationsprozessen
  • Erstellen von Lastenheften und Begleiten von Entwicklungsaktivitäten
  • Mitwirken bei der Erarbeitung von Produktportfolios
  • Planen, umsetzen und steuern von Produkt- und Markteinführungsstrategien
  • Preiskalkulation sowie Planung von Umsätzen, Kosten und Erträgen von Produkten und industriellen Dienstleistungen
  • Begleiten technischer Erzeugnisgruppen über den gesamten Produktlebenszyklus

Typische Einsatzbereiche mit dieser Vertiefung:
Fach- und Führungsfunktionen für Produkte oder Produktgruppen in Industrieunternehmen, wie

  • Produktmanagement
  • Innovationsmanagement
  • Technologiemanagement
  • Marketing
  • Business Development

Module und zentrale Inhalte:

Innovations- und Technologiemanagement (TPM1)
Aufgaben und Prozesse des Technischen Produktmanagement und Schnittstellen zu anderen betrieblichen Funktionsbereichen. Organisieren, Planen und Steuern von Innovations- und Technologieprozessen in Unternehmen. Methoden zur Erhebung, Analyse und Bewertung von Industriegütermärkten (insb. Kundenanforderungen, Markt- und Wettbewerbsstrukturen) sowie zum Generieren, Analysieren und Bewerten von Innovationen und Technologien.

Produktplanung und –betreuung (TPM2)
Prozesse und Methoden der Produktplanung, insbesondere des Produktlebenszyklusmanagements. Methoden zum Entwickeln und Umsetzen von Produktstrategien, Produkttests und Produkteinführungen. Ausgewählte Instrumente der Produktpolitik wie Produktverbesserung, Produktwechsel und Produktelimination.

Controlling im Produktmanagement (TPM3)
Instrumente des operativen und strategischen Controllings im Produktmanagement. Produktbezogene Planungs- und Steuerungssysteme, Kalkulation von Preisen für technische Produkte und Dienstleistungen. Prozesse und Methoden des strategischen und operativen Kostenmanagements im Produktlebenszyklus.

Studienverlaufplan

Vorqualifikation Betriebswirtschaftslehre
Vorqualifikation Ingenieurwissenschaften
Vorqualifikation Wirtschaftsingenieurwesen

Zulassungsvoraussetzungen

Für Betriebswirte/Wirtschaftswissenschaftler:

  • Abschlussnote im Erststudium 2,5 oder besser.
  • Ein Vorstudium von mindestens 180 ECTS-Punkten, davon 96 ECTS-Punkte betriebswirtschaftlicher und juristischer Inhalte sowie – bis spätestens zum Beginn der Vorlesungszeit des zweiten Studiensemesters – ein technisches Grundpraktikum von 20 Arbeitstagen Dauer. Sie können durch das Ausfüllen des Excel-Sheets (ECTS-Check) im Link prüfen, ob Sie grundsätzlich zulassungsfähig sind.

Für Ingenieure:

  • Abschlussnote im Erststudium 2,5 oder besser.
  • Ein Vorstudium von mindestens 210 ECTS-Punkten Gesamtumfang, das eine elektrotechnische oder maschinenbauliche oder verfahrenstechnische Ausprägung aufweisen soll, sowie Grundkenntnisse der Allgemeinen Betriebswirtschaftslehre im Umfang von mindestens 4 ECTS-Punkten.

Für Wirtschaftsingenieure:

  • Abschlussnote im Erststudium 2,5 oder besser.
  • Ein Vorstudium von mindestens 210 ECTS-Punkten, davon mindestens 36 ECTS-Punkte aus den Bereichen Maschinenbau oder Elektrotechnik oder Verfahrenstechnik (ohne mathematische oder naturwissenschaftliche Grundlagenfächer). Sie können durch das Ausfüllen des Excel-Sheets (ECTS-Check)  im Link prüfen, ob Sie grundsätzlich zulassungsfähig sind.

Bewerbung

Die Bewerbung für das Bachelor-Studium erfolgt über das Online-Portal und muss bis zum 15. Januar eines Jahres (für das Sommersemester) 15. Juli eines Jahres (für das Wintersemester) mit allen erforderlichen Unterlagen erfolgt sein (Ausschlussfrist)!

Die Vergabe der Master-Studienplätze erfolgt in einem hochschuleigenen Auswahlverfahren (semersterweises Ranking der Bewerber nach Vorqualifikation, sodass kein NC genannt werden kann).

Das Online-Verfahren gliedert sich in zwei Abschnitte:

  • Erfassung der allgemeinen persönlichen Daten (Name, Adresse, Bildungsgang)
  • Erfassung von auswahlrelevanten Daten (Note/Berufsausübung/Auslandserfahrung)

Im Online-Verfahren wird eine Bewerbernummer zugeteilt, die bei jeder Kommunikation anzugeben ist. Im Fall fehlerhafter Eingaben muss das Verfahren erneut durchlaufen werden (neue Bewerbernummer).

Bewerbungsunterlagen

Alle auswahlrelevanten Angaben, wie

  • Abschlussnote des qualifizierenden Abschlusses, ggf., bei noch nicht vorliegender Abschlussnote, die Durchschnittsnote aller bisher erbrachten Leistungen (s. Auswahlsatzung, §3 (2)). Diese muss durch durch die vergebende Hochschule bestätigt sein.
  • Zeiten der Berufstätigkeit
  • Zeiten der Auslandstätigkeit
  • Im Fall der Vorqualifikation Betriebswirtschaft: Technisches Grundpraktikum (sofern vorhanden) und den ECTS-Check BWL
  • Im Fall der Vorqualifikation Ingenieurwesen: Grundkenntnisse der ABWL im Umfang von 4 ECTS
  • Im Fall der Vorqualifikation Wirtschaftsingenieurwesen:ECTS-Check WI

sind nachvollziehbar durch Kopien nachzuweisen.

Adresse:
    Hochschule Mannheim
    Zulassungsamt
    Paul-Wittsack-Straße 10
    68163 Mannheim

Verwenden Sie das im Online-Verfahren ausgedruckte Adressblatt!

Sie erhalten eine Bestätigung über den Eingang der schriftlichen Unterlagen über das  Online-Bewerbungsportal. Im Fall erfolgreicher Bewerbung erhalten Sie innerhalb von 10 Tagen nach Bewerbungsschluss eine vorläufige Benachrichtigung. Nicht berücksichtigte Bewerbungen kommen i.A. auf die Warteliste.

Das Auswahlverfahren wird zu jedem Semester neu eröffnet. Eine Vormerkung für folgende Semester ist nicht möglich.

Ablauf des Auswahlverfahrens

Im Sommersemester

Bewerbungszeitraum

Voraussichtlich Ende November bis 15.01. eines Jahres

Auswahlverfahren

Mitte bis Ende Januar

Versand Zulassungsbescheide

Ab Anfang Februar

Nachrückverfahren 

Mitte Februar

Einschreibefrist

Entnehmen Sie bitte dem Zulassungsbescheid

 Im Wintersemester

Bewerbungszeitraum

Voraussichtlich Ende Mai bis 15.07. eines Jahres

Auswahlverfahren

Mitte bis Ende Juli

Versand Zulassungsbescheide

Ab Anfang August

Nachrückverfahren

Mitte August

Einschreibefrist

Entnehmen Sie bitte dem Zulassungsbescheid

 

 

 

Ansprechpartner

Studiengangleiter:
Prof. Dr.-Ing. Uwe Dittmar
Büro: Gebäude L, Raum 253
 +49 (0)621/292-6136
master@wing.hs-mannheim.de

Prof. Dr. M. Hauth
Büro: Gebäude L, Raum 156
 +49 (0)621/292-6834
master@wing.hs-mannheim.de

Akkreditierung

Dieser Studiengang ist ZEvA akkreditiert.

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